Theater

ANDORRA Stück in zwölf Bildern von Max Frisch

  

  • Termine / Karten

    TERMINE

    Montag, 03. Juli 2017, 09:30h

     

     

    WEITERE SONDERVORSTELLUNGEN FÜR SCHULKLASSEN AUF ANFRAGE | 15+

     

     

    DAUER

    ca. 2h15min (inkl. Pause nach ca. 65 Min.)

     

     

    KARTENPREISE

    EUR 18  Normal

    EUR 16  Ö1 Club, AK-Karte, Gruppen ab 10 Personen

    EUR 14  Aktivpass, Menschen mit Behinderung

    EUR 12  Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener

    EUR 8    Schülergruppen ab 10 Schüler/innen (Begleitlehrer/innen frei)

    EUR 8    Last-Minute-Karten für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Zivil- und Präsenzdiener;

                   nach Verfügbarkeit ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse

     

    KARTEN: ONLINE-DIREKT | 0699 11 399 844 | Email

  • Produktionsteam

     

    SCHAUSPIEL Angela Ahlheim, Julia Frisch, Alexander Lughofer, Rudi Müllehner, Samuel Pock

    INSZENIERUNG Cornelia Metschitzer

    LICHTDESIGN & TECHNIK Florian Kirchweger, Michael Kment, Katrin Neubauer

    SUJET & GRAFIK & FOTOS Bernhard Mayer

    PRODUKTION Tribüne Linz

  • zum Stück

     

    INHALT

     

    Der 20-jährige Andri möchte ein ganz normales Leben führen: Musik hören, Fußball spielen, Tischler lernen und seine Freundin Barblin heiraten, die Tochter seiner Pflegefamilie. Als er seinen Pflegevater Can um deren Hand bittet, tritt unerwartet ein dunkles Geheimnis zutage, das all seine Zukunftsträume zerstört. Er erfährt, dass er Barblin nicht heiraten kann, weil er Cans leiblicher Sohn ist und nicht das gerettete Judenkind aus dem verfeindeten Nachbarland, als das ihn sein Vater so lange ausgegeben hat.

     

    Andri aber kann es nicht glauben, dass er plötzlich kein „Jud“ mehr sein soll, hat doch die Dorfgemeinschaft bisher keine Gelegenheit ausgelassen, ihn deswegen zu schikanieren und all ihre antisemitischen Klischees auf ihn abzuladen. Aber nicht nur Andri, auch sonst will niemand in Andorra die Wahrheit hören, ist doch der feindliche Nachbar gerade einmarschiert und veranstaltet nun auf dem Dorfplatz eine bizarre „Judenschau“, für die man mehr denn je einen Sündenbock braucht.

     

    Diskriminierung, Verfolgung, Vernichtung – Max Frisch zeigt in seinem Modellstück von 1961 in erschütternden Bildern die Zwangsläufigkeit, mit der in einem beschaulichen Kleinstaat eine ganze Familie zerstört wird. Ein wichtiges Stück über Feigheit, Identität und Vorurteile.

     

     

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  • Fotoschau

 

 

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