Theater

FRÄULEIN JULIE Einakter von August Strindberg

 Cornelia Metschitzer inszeniert einen Psychothriller, durchgehend 100 atemlose Minuten. Figuren, die körperlich so präsent sind, die einen umwehen, bis zum bitteren Ende mitfiebern lassen. Die Tribüne Linz zeigt, wozu Theater imstande ist. Unersetzlich. Christian Pichler, VOLKSBLATT Wunderbares Kammerspiel-Flair in der Tribüne Linz. Das Team beweist aufs Neue, dass auch auf einer kleinen Bühne ganz großes Theater Platz hat. Lena Aschauer, KRONE

  • Termine / Karten

    TERMINE

    Mittwoch, 17. Mai 2017, 19:30h zum letzten Mal im freien Verkauf

     

    WEITERE SONDERVORSTELLUNGEN FÜR SCHULKLASSEN AUF ANFRAGE | 15+

     

     

    DAUER

    ca. 1h40min (keine Pause)

     

     

    KARTENPREISE

    EUR 18  Normal

    EUR 16  Ö1 Club, AK-Karte, Gruppen ab 10 Personen

    EUR 14  Aktivpass, Menschen mit Behinderung

    EUR 12  Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener

    EUR 8    Schülergruppen ab 10 Schüler/innen (Begleitlehrer/innen frei)

    EUR 8    Last-Minute-Karten für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Zivil- und Präsenzdiener;

                   nach Verfügbarkeit ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse

     

    KARTEN: ONLINE-DIREKT | 0699 11 399 844 | Email

  • Produktionsteam

     

    SCHAUSPIEL Julia Frisch, Alexander Lughofer, Andrea Schnitt

    INSZENIERUNG Cornelia Metschitzer

    LICHTDESIGN & TECHNIK Florian Kirchweger, Michael Kment, Harald Starzer

    SUJET & GRAFIK & FOTOS Bernhard Mayer

    PRODUKTION Tribüne Linz

  • Kurzinhalt

    „Fräulein Julie“ des schwedischen Dramatikers August Strindberg ist ein intensives Kammerspiel über eine verhängnisvolle Affäre zwischen der jungen, aber psychisch labilen Grafentochter Julie und dem stolzen Kammerdiener Jean, der mit Kristin verlobt ist, der Köchin des Hauses.

     

    Der Einakter bewegt sich im Spannungsfeld zwischen sozialer Kluft und sexueller Anziehung. Die Sehnsucht nach einem anderen Leben, sie will hinab, er will hinauf, mündet in einem gescheiterten Fluchtversuch, bei dem gesellschaftlicher Druck und tödliche Eifersucht gleichermaßen eine Rolle spielen.

  • Mehr Infos

    FRÄULEIN JULIE: Heute Abend sind wir doch als fröhliche Menschen zum Fest versammelt und streifen alle Standesunterschiede ab!

     

    Ein herrschaftliches Gut in der Mittsommernacht: Der Graf ist ausgefahren und das Fräulein Julie nützt die Abwesenheit des Vaters, um nicht standesgemäß mit dem Gesinde zu feiern. Währenddessen lässt sich der Kammerdiener Jean von der Köchin Kristin bewirten, die seine Verlobte ist. Julie, schon etwas betrunken, kommt in die Küche und fordert den Diener zum Tanz. Zunächst noch widerstrebend, dann aber immer bereitwilliger, lässt sich dieser ein auf Julies gefährliches Spiel zwischen Verführung und Zurückweisung. Schließlich landen beide in seiner Kammer. Doch mit dem nächsten Morgen folgt die Ernüchterung, denn Jean, der sich seit jeher zu Höherem berufen fühlt, will die Ereignisse der Nacht nützen, um fortzukommen, seinen Lebenstraum zu verwirklichen, die Eröffnung eines eigenen Hotels in der Schweiz. Julie soll das Geld beschaffen und mit ihm fliehen, doch sie haben die Rechnung ohne Kristin gemacht…

     

    Strindbergs naturalistisches Trauerspiel in einem Akt von 1888 entrollt das Psychogramm einer jungen adeligen Frau, die in eine Spirale der Selbstzerstörung gerät und für ihren übermütigen und zugleich verzweifelten Ausbruch aus den Konventionen ihres Standes einen hohen Preis bezahlt. Die Tragödie ereignet sich aber nicht nur im sexuellen Spannungsfeld zwischen Mann und Frau, sondern ist auch gesellschaftspolitisch brisant. Der Ständekonflikt von damals findet seine Aktualisierung nämlich in der sozialen Ungleichheit von heute, die immer mehr zum Pulverfass wird.

     

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