EMMAS GLÜCK

Theaterstück von
Claudia Schreiber

 

 

DIE VERWANDLUNG

von Franz Kafka / Szenische Lesung mit Walter Gellert

1938 – weg von Linz
Szenische Lesung / Produktion: Kulturverein ETTY

 

 Theater

Warten auf Godotvon Samuel Beckett / Produktion: Nachtspiel Linz

 Ein Versuch über gesellschaftlichen Aufbruch

 

Theaterstück

  • Termine

    Premiere
    Donnerstag, 11. Jänner 2018, 20:00h

    Termine / 2018

    Samstag, 13. Jänner 2018, 20:00h

    Freitag, 19. Jänner 2018, 20:00h Publikumsgespräch nach der Vorstellung

    Dienstag, 23. Jänner 2018, 20:00h

    Mittwoch, 24. Jänner 2018, 20:00h

    DAUER

    2h30min (inkl. Pause nach ca. 1h30min)

     

     

    Freitag, 19. Jänner 2018: Nach der Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Makroökonomen und ehemaligen deutschen Staatssekretär Prof. Heiner Flassbeck. Es besteht die Möglichkeit, an der seltenen Schnittstelle von Kunst und Ökonomie, gemeinsam gesellschaftspolitische Zukunftsfragen zu diskutieren.

     

     

  • Karten

    PREIS

    EUR 20, VVK EUR 18  Normal

    EUR 18, VVK EUR 16  Ö1-Clubkarte, AK-Karte, Gruppen ab 10 Personen

    EUR 16, VVK EUR 14  Aktivpass-Inhaber, Menschen mit Behinderung

    EUR 14, VVK EUR 12  Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener

     

    Für folgende Kategorien gibt es keine Vorverkaufspreise:

    EUR 10 Studentengruppen ab 10 Studenten (Begleitlehrer frei)

    EUR 8    Schülergruppen ab 10 Schülern (Begleitlehrer frei)

    EUR 8    Last-Minute-Karten für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Zivil- und

    Präsenzdiener, Kulturpass-Inhaber; nach Verfügbarkeit ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.

     

    VORVERKAUF

    Dienstag bis Freitag, 14h-17h in der Theatermacherei, Eisenhandstraße 43 (neben Café Fino) und an der Theaterkasse im Foyer (nur an Vorstellungstagen).

     

    RESERVIERUNG

    ONLINE DIREKT . 0699 11 399 844 . Email

     

    TIPP: Sie können Ihre reservierten Karten BIS EINEN TAG VOR DER VERANSTALTUNG in der Theatermacherei oder an der Theaterkasse abholen. Ihr aktueller Kartenpreis wird dann von unserem Kassenteam in den um € 2 günstigeren VVK-Preis umgewandelt.

     

    Für reservierte Karten, die erst am Tag der Veranstaltung abgeholt werden,
    gilt der Abendkassen-Preis.

     

    ABENDKASSE

    Ein Erwerb von Karten direkt an der Abendkasse (ohne Reservierung) ist ebenfalls möglich.

     

    TIPP: Prüfen Sie die Verfügbarkeit von Karten über den ONLINE-DIREKT Link.

     

    Alle Detailinfos zu unserem Kartenservice finden Sie unter KARTEN.

     

    Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde bei den Personenkategorien auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet.

  • Zum Stück

    Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, in der sich der Einzelne gar nicht mehr selbst ernähren kann. Wir haben eine arbeitsteilige Gesellschaft. Wir sind darauf angewiesen, dass viele mit uns zusammenarbeiten. Aber wer ist eigentlich dieses Wir? Auf der äußersten Aggregationsstufe repräsentiert doch das Wort „Wir“ die Menschheit, aber „die Menschheit“ ist kein Akteur, sondern eine Abstraktion. In Wirklichkeit gibt es Milliarden zählende Subjekte, die vor sehr verschiedenen kulturellen Hintergründen mit sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Chancen und politischen Machtressourcen innerhalb komplexer Überlebensgemeinschaften handeln. Der Gebrauch des „Wir“ unterstellt eine kollektive Wahrnehmung der Wirklichkeit, die es nicht gibt. Trotzdem wird dieses „Wir“ zur Zeit auffallend oft bemüht, wenn es um Ausgrenzung geht: „Wir“ gegenüber dem oder den „Fremden“ oder „Wir“ sind produktiv und „Die“ nicht. Wie kann es sein, dass nicht jeder in diesem „Wir“- Team ein vernünftiges Einkommen bezieht und teilweise schutzlos Armut und Ausgrenzung aus der Gesellschaft ausgesetzt ist?

     

    „Wir“ müssten den Zustand der schlichten „Wir“- Behauptung transformieren in echte Solidarität. In Linz, in Österreich, in Europa und schließlich global, denn „Wir“ müssen vielschichtige soziale und makroökonomische Probleme lösen und nicht zuletzt das vielleicht größte unserer Zeit, den Klimawandel.

     

    Samuel Becketts Stück Warten auf Godot ist für unsere Suche nach einem tatsächlichen „Wir“ eine hervorragende Grundlage. Es bietet quasi eine Grundversuchsanordnung des Menschseins. Zwei Landstreicher warten an einem unbenannten Ort auf Godot, ohne dass je klar wird, wer das ist und ob es ihn gibt. Raum, Zeit und Sein werden permanent in Frage gestellt.

     

    Unsere Anliegen sind: Gegenthesen zum Status quo auf der Bühne hör- und sichtbar machen. Aufmerksam machen. Zum Widerspruch anregen. Denn nur in der Auseinandersetzung kann sich ein „Wir“ positionieren oder überhaupt gedacht werden. Raus aus dem Sich-nicht-zuständig-fühlen, rein in die Mündig- und Verantwortlichkeit, hin zu Empowerment.

  • Produktionsteam

    REGIE & KONZEPT Dulisch
    SCHAUSPIEL Von Arx, Büchner, Doerig, Weichert
    BÜHNE Von Arx, Büchner, Doerig, Dulisch, Weichert
    KOSTÜM Von Arx, Büchner, Doerig, Dulisch, Weichert

     

    www.nachtspiel.at

  • Downloads

    Warten auf Godot / Nachtspiel-Kulturverein    Bild1

    Foto:  Bastian Dulisch