Szenische Lesung 

Schachnovellevon Stefan Zweig /  mit Walter Gellert

 Ein spannender Psychothriller aus der Zeit des 2. Weltkriegs

 

  • Termine / Karten

    GASTSPIELTERMIN

    Mittwoch, 16. November 2016, 19:30h

     

    DAUER

    1h40min (keine Pause )

     

    KARTEN

    EUR 16  Normal

    EUR 14  Ö1 Club, AK-Karte, Gruppen ab 10 Personen

    EUR 12  Aktivpass, Menschen mit Behinderung

    EUR 10  Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener

    EUR 8    Schülergruppen ab 10 Schüler/innen (Begleitlehrer/innen frei)

    EUR 8    Last-Minute-Karten für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Zivil- und Präsenzdiener;

                   nach Verfügbarkeit ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse

     

    KARTEN: ONLINE-DIREKT | 0699 11 399 844 | Email

  • Produktionsteam

    REGIE & SPIEL Walter Gellert

     

    Walter Gellert, Schauspieler, Rezitator, Kulturjournalist. Viele Jahre eine der bekanntesten Stimmen im ORF Radio. Als Schauspieler Auftritte an Wiener Theatern, Theatertourneen, Fernsehfilme, Hörspiele, zahlreiche Lesungen.
    In Linz: Gastspiele am Theater Phönix mit dem „Herrn Karl“ und seinem kabarettistischen Solo „Der Jacek macht des schon“, in der Tribüne Linz unter anderem mit szenischen Lesungen von Arthur Schnitzlers Novellen „Leutnant Gustl“ und „Der Sekundant“ sowie mit dem H.C. Artmann-Abend „Heut kumst ma ned aus".

     

     

    FOTOS: Claudia Prieler

     

  • Zum Stück

    Stefan Zweigs „Schachnovelle“ zählt zu den Meisterwerken der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In seinem letzten und zugleich bekanntesten Werk - es entstand zwischen 1939 und 1941 im brasilianischen Exil - schildert der Dichter das Aufeinandertreffen zweier Großmeister des Schachs auf einem Passagierdampfer: im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Häftling der Gestapo in Wien, dem die intensive Beschäftigung mit dem Schachspiel dabei geholfen hat, die Psychofolter der Einzelhaft zu ertragen.

     

    Zweig ist mit dieser fulminanten Erzählung eine eindringliche und unter die Haut gehende Schilderung der psychischen Gewalt, die im Nationalsozialismus gegen Andersdenkende ausgeübt wurde, gelungen. Walter Gellert hat die Erzählung für die Bühne eingerichtet und präsentiert sie in einer szenischen Lesung - er liest und spielt und verwandelt so Zweigs „Schachnovelle“ in ein spannendes Theaterstück.