Theater

SIBIRIENSozialdrama von Felix Mitterer

  

 

Theater

  • Termine

    PREMIERE

    Mittwoch, 17. Jänner 2018, 19:30h

     

    TERMINE

    Sonntag, 21. Jänner 2018, 17:00h Der 17h-Sonntag

    Donnerstag, 25. Jänner 2018, 19:30h

     

    Montag, 05. Februar 2018, 19:30h Theatermontag ONLINE DIREKT

    Freitag, 09. Februar 2018, 19:30h

    Samstag, 17. Februar 2018, 19:30h

    Sonntag, 25. Februar 2018, 17:00h Der 17h-Sonntag

     

     

    Sondervorstellungen für Schulklassen auf Anfrage (15+).

    0699 11 399 844 . schule@tribuene-linz.at

     

    DAUER

    ca. 1h30min (keine Pause)

  • Karten

    PREISE (ausgenommen Theatermontage)

    EUR 20, VVK EUR 18  Normal

    EUR 18, VVK EUR 16  Ö1-Clubkarte, AK-Karte, Gruppen ab 10 Personen

    EUR 16, VVK EUR 14  Aktivpass-Inhaber, Menschen mit Behinderung

    EUR 14, VVK EUR 12  Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener

     

    Für folgende Kategorien gibt es keine Vorverkaufspreise

    EUR 10  Studentengruppen ab 10 Studenten (Begleitlehrer frei)

    EUR 8    Schülergruppen ab 10 Schülern (Begleitlehrer frei)

    EUR 8    Last-Minute-Karten für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Zivil- und

    Präsenzdiener, Kulturpass-Inhaber; nach Verfügbarkeit ab 30 Minuten vor
    Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.

     

    VORVERKAUF

    Dienstag bis Freitag, 14h-17h in der Theatermacherei, Eisenhandstraße 43 (neben Café Fino) und an der Theaterkasse im Foyer (nur an Vorstellungstagen).

     

    RESERVIERUNG

    ONLINE DIREKT . 0699 11 399 844 . Email

     

    TIPP: Sie können Ihre reservierten Karten BIS EINEN TAG VOR DER VERANSTALTUNG in der Theatermacherei oder an der Theaterkasse abholen. Ihr aktueller Kartenpreis wird dann von unserem Kassenteam in den um € 2 günstigeren VVK-Preis umgewandelt.

     

    Für reservierte Karten, die erst am Tag der Veranstaltung abgeholt werden,
    gilt der Abendkassen-Preis.

     

    ABENDKASSE

    Ein Erwerb von Karten direkt an der Abendkasse (ohne Reservierung) ist ebenfalls möglich.

     

    TIPP: Prüfen Sie die Verfügbarkeit von Karten über den ONLINE-DIREKT Link.

     

    Alle Detailinfos zu unserem Kartenservice finden Sie unter KARTEN.

     

    Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde bei den Personenkategorien auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet.

  • Zum Stück

    Der alte Herr Aigner kommt vom Spital direkt ins Pflegeheim, wo er nun in einem verzweifelten Selbstgespräch der Welt zu erklären versucht, dass er hier am falschen Ort gelandet ist. Er vergleicht seine unfreiwillige Einweisung ins Heim mit seiner Deportation nach Sibirien, wo er einst als junger Soldat in Kriegsgefangenschaft war. Bilder der Erinnerung steigen in ihm hoch, vom Krieg, von seiner Beamtenlaufbahn, seiner verstorbenen Frau, die er sehr geliebt hat, seinem treuen Hund, der ihm so fehlt und von den Kindern und Enkelkindern, die ihn kaum besuchen kommen und die er anfleht, ihn wieder im Familienverband aufzunehmen. Mal verspricht er ihnen, brav zu sein und keine Scherereien mehr zu machen, mal droht er mit ihrer Delogierung aus seiner Eigentumswohnung, mal lockt er sie mit seinem Sparbuch.

     

    Aber je einsamer Herr Aigner wird und je mehr er vergeht, umso schwerer fällt es ihm, Fantasie und Wirklichkeit voneinander zu unterscheiden. Schließlich kann er nur noch auf einen würdevollen Tod hoffen und vielleicht auch auf den Bundespräsidenten, dem er einen Brief geschrieben hat, weil der ja auch ein alter Mann ist und ihn vielleicht verstehen kann…

     

    Nach unserer mit großer Warmherzigkeit aufgenommenen Inszenierung von „Besuchszeit“ in der Spielzeit 2015/2016 bringen wir wieder einen Mitterer-Klassiker auf die Bühne, zumal das Thema „Altern in Würde“ ein großes gesellschaftliches ist. In „Besuchszeit“ haben wir den alten Herrn Aigner in der ersten Episode „Abstellgleis“ bereits kennen gelernt. Nun erfahren wir in „Sibirien“ seine ganze Geschichte.

     

    Felix Mitterer, einer der wichtigsten Vertreter des neuen österreichischen Volksstückes, hat hier bereits vor 30 Jahren brennende Themen aufgegriffen. Es geht um die menschliche Seite von Pflege und Betreuung, um tief verwurzelte Familienkonflikte, um ein Altern in Würde, um Demenz sowie den ewigen Kampf mit der Zeit in einer gehetzten Gesellschaft. Das Aufbegehren des alten Mannes stempelt ihn zum Querulanten ab. Mitterer zeigt, was dahintersteckt: Not, Verzweiflung, Einsamkeit und der Wunsch nach Wärme und Geborgenheit. Sein Stück ist aber auch die Geschichte eines ganzen Lebens, das noch einmal erzählt werden will, bevor es zu Ende geht und ein berührendes Plädoyer für die Verständigung zwischen den Generationen.

  • Produktionsteam

    SCHAUSPIEL Paula Kühn, Eugen Victor INSZENIERUNG Cornelia Metschitzer, Rudi Müllehner LICHT & TECHNIK Florian Kirchweger, Michael Kment SUJET & GRAFIK & FOTOS Bernhard Mayer AUFFÜHRUNGSRECHTE Kaiser Verlag Wien PRODUKTION Tribüne Linz

     

  • Pressestimmen

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  • Trailer

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