Theater

GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALDVolksstück von Ödön von Horváth

  

 

Theater

  • Termine

    PREMIERE

    MI, 17. Oktober, 19:30h

     

    TERMINE / 2018

    FR, 19. Oktober, 10:00h

    SA, 20. Oktober, 19:30h

    MI, 24. Oktober, 10:00h

    DO, 25. Oktober, 19:30h
    MO, 29. Oktober, 09:00h   Ausverkauft

    MO, 29. Oktober, 19:30h    ABGESAGT wegen Krankheit

    DI, 30. Oktober, 10:00h    ACHTUNG! Programmänderung wegen Krankheit
    (gespielt wird Romeo und Julia - DI, 30. Oktober, 10:00h)

     

    MO, 05. November, 11:15h
    DI, 06. November, 19:30h
    MI, 14. November, 19:30h
    SO, 18. November, 17:00h    
    17h-Sonntag
    MO, 19. November, 10:00h  Ausverkauft Restkarten telefonisch
    FR, 23. November, 19:30h
    DI, 27. November, 19:30h
    DO, 29. November, 10:00h 
    Ausverkauft Restkarten telefonisch

    MI, 05. Dezember, 19:30h
    SA, 08. Dezember, 19:30h
    MI, 12. Dezember, 11:00h.
    DO, 13. Dezember, 19:30h

     

    2019
    FR,15. Februar, 10:30h

     

     

    Weitere Sondervorstellungen für Schulklassen auf Anfrage (15+).

    0699 11 399 844 . schule@tribuene-linz.at

     

    DAUER

    2h45min (exkl. Pause)

  • Karten

    PREISE (ausgenommen Theatermontage)

    EUR 20, VVK EUR 18  Normal

    EUR 18, VVK EUR 16  Ö1-Clubkarte, AK-Karte, Gruppen ab 10 Personen

    EUR 16, VVK EUR 14  Aktivpass-Inhaber, Menschen mit Behinderung

    EUR 14, VVK EUR 12  Schüler, Studenten, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener

     

    Für folgende Kategorien gibt es keine Vorverkaufspreise

    EUR 10  Studentengruppen ab 10 Studenten (Begleitlehrer frei)

    EUR 8    Schülergruppen ab 10 Schülern (Begleitlehrer frei)

    EUR 8    Last-Minute-Karten für Schüler, Lehrlinge, Studenten, Zivil- und

    Präsenzdiener, Kulturpass-Inhaber; nach Verfügbarkeit ab 30 Minuten vor
    Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.

     

    VORVERKAUF

    Dienstag bis Freitag, 14h-17h in der Theatermacherei, Eisenhandstraße 43 (neben Café Fino) und an der Theaterkasse im Foyer (nur an Vorstellungstagen).

     

    RESERVIERUNG

    ONLINE DIREKT . 0699 11 399 844 . Email

     

    TIPP: Sie können Ihre reservierten Karten BIS EINEN TAG VOR DER VERANSTALTUNG in der Theatermacherei oder an der Theaterkasse abholen. Ihr aktueller Kartenpreis wird dann von unserem Kassenteam in den um € 2 günstigeren VVK-Preis umgewandelt.

     

    Für reservierte Karten, die erst am Tag der Veranstaltung abgeholt werden,
    gilt der Abendkassen-Preis.

     

    ABENDKASSE

    Ein Erwerb von Karten direkt an der Abendkasse (ohne Reservierung) ist ebenfalls möglich.

     

    TIPP: Prüfen Sie die Verfügbarkeit von Karten über den ONLINE-DIREKT Link.

     

    Alle Detailinfos zu unserem Kartenservice finden Sie unter KARTEN.

     

    Im Sinne der besseren Lesbarkeit wurde bei den Personenkategorien auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet.

  • Zum Stück

    Der spielsüchtige Strizzi Alfred ist mit der alten Trafikantin Valerie aus dem achten Wiener Bezirk zusammen. Da sieht er eines Tages im Spielzeugladen vis-a-vis die junge Marianne, die aber auf Wunsch ihres Vaters, des tyrannischen Zauberkönigs, den spießigen Fleischer Oskar heiraten soll. Als im Wienerwald Verlobung gefeiert wird, verführt Alfred die Frischverlobte am Donauufer. Der Skandal ist perfekt, Marianne wird von ihrem Vater verstoßen. Ein Jahr später erwacht sie ernüchtert in einem armseligen Zimmer. Ihr Befreiungsschlag ist nach hinten losgegangen. Alfred, der es satt hat, seine Familie durchfüttern zu müssen, schiebt das Neugeborene zur Oma in die Wachau ab, Marianne lässt er als „Tänzerin“ ins Bordell vermitteln. In der Josefstadt quält Oskar unterdessen seine Schweine, der Zauberkönig vergrault seine wenigen Kunden und Valerie, ebenfalls einsam, hat sich einen jungen Nazi einquartiert. Willkommene Abwechslung verspricht ein Heurigenbesuch und danach ein Abstecher ins Maxim. Dort aber wartet eine böse Überraschung…

     

    Zwischen Sentiment und Brutalität leben Horváths Figuren ihre Kleinkariertheit und Scheinmoral bis zum Exzess und kennen kein Erbarmen. Einzig Marianne ist offen und ehrlich, ihr Ausbruchsversuch mutig. Doch er führt sie direkt in den Abgrund, aus dem sich nur die furchtbarste Gnade als vermeintlicher Ausweg erweist.

     

    Mit seinem zentralsten und wohl auch garstigsten Stück demaskiert der radikale Erneuerer des Volksstücks das Bewusstsein des Kleinbürgertums, indem er es im sogenannten Bildungsjargon sprechen lässt. Horváths Kunstsprache, seine Parteinahme für die Benachteiligten, sein literarischer Kampf gegen Verlogenheit und Unterdrückung (vor allem der Frau durch den Mann), all dies ist in diesem Meisterwerk der klassischen Moderne besonders gut sichtbar.

     

    Teils live gesungene Wienerlieder und Austropop-Nummern in unserer Inszenierung spielen ebenfalls auf die „Bestialität hinter dem goldenen Wienerherz“ an und sollen die Figuren noch mehr ins Heute rücken, denn da gehören sie auch hin. Horváth-Figuren sind nie vom Aussterben bedroht, heute würde man sie aus politischer Korrektheit aber nicht mehr einer bestimmten Schicht zuordnen, zumindest nicht offen, sondern eher mit Grauen feststellen, dass wir alle Züge von ihnen in uns tragen.

  • Produktionsteam

    SCHAUSPIEL Kristin Henkel, Paula Kühn, Alexander Lughofer, Rudi Müllehner, Samuel Pock, Eugen Victor LIVE-MUSIK Rudi Müllehner INSZENIERUNG Cornelia Metschitzer LICHT & TECHNIK Florian Kirchweger, Michael Kment PRODUKTION Tribüne Linz

     

  • Pressestimmen

  • Fotos

    FOTOS: Reinhard Winkler

  • Downloads

    Vorberichtsfoto    Paula Kühn, Samuel Pock     BILD1

    Szenenfotos     ZIP

    Presseinformation    PDF

    Schulinfo  PDF

    Medienbegleitheft  PDF