DA REGN IS NU WOAM Konzert

Rudi Müllehner alias RAUL präsentiert sein Debut-Album

Foto: © C.B. Schneider

Termine

CD-RELEASE

MI 18.11. 19:30 ABGESAGT

 

WEITERE TERMINE
SA 21.11. 19:30 ABGESAGT

SO 22.11. 17:00 Zusatztermin ABGESAGT

DO 26.11. 19:30 Zusatztermin ABGESAGT

Dauer

ca. 1h30min (keine Pause)

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Audio-Teaser

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Zum Album


Rudi Müllehner, dem Theaterpublikum seit über 20 Jahren als Schauspieler und Theatermacher vertraut, hat sich im Corona-Sommer 2020 in den Liedermacher Raul verwandelt. Am 18. November 2020 tritt er mit seinem Studio-Album DA REGN IS NU WOAM erstmals als Raul an die Öffentlichkeit.

Rauls Lieder sind pur und facettenreich. Durch ihren charakteristischen Stil entfalten sie Sog und Strahlkraft.

Raul schöpft seine Lieder aus dem Leben sowie aus seiner Fantasie und lässt aus Beobachtungen und Gedanken Musik entstehen. Er braucht dazu kein großes Beiwerk, sondern vertraut auf seine Geschichten, seine Stimme und seine Gitarre. Auf sehr individuelle Weise folgt er damit den Pfaden heimischer oder internationaler Liedermacherkunst. Rudi Müllehner alias Raul ist nämlich auch selber begeisterter Musikfan und Zuhörer. Und so stehen seine Lieder einerseits in bester französischer Chanson-Tradition, andererseits sind die Einflüsse deutscher und österreichischer Liedermacherkunst unüberhörbar.

RAUL: Von Reinhard Mey lernte ich als Jugendlicher das Gitarre spielen und das Texte schreiben. Fasziniert hat mich auch das Chanson, wie es von Michael Heltau mit großer Seele und Leidenschaft interpretiert oder von Jacques Brel mit glamouröser Inbrunst geschaffen wurde.

Rauls Kompositionen sind Chansons im Dialekt, musikalisch erzählt von einem Schauspieler mit Gitarre. Die teils gefühlvollen, teils dynamischen Melodien dienen den Liedtexten, die inhaltlich und von der Stimmung her vielem nachspüren, was ein Menschenleben so bereithalten kann – von augenzwinkernd bis melancholisch, von satirisch bis nachdenklich, von selbstironisch bis gesellschaftskritisch.

RAUL: Ich möchte mit meinen Liedern berühren und unterhalten, und das am besten gleichzeitig. Es soll sich nichts ausschließen. Die Stimmungen wechseln mit den Texten und Melodien oft sehr rasch und manchmal ist es eine Achterbahn der Gefühle und manchmal sind es ruhige Moment der Freude oder Trauer, wie im Leben selbst, doch durch Kunst verdichtet.

Erleben Sie Rauls neue österreichische Chansons, eingängig präsentiert und trotzdem fern von gängigen Hörgewohnheiten.




Trackliste


01 I glaub i wia a Noa 02 Das Spiel (Mensch gegen Corona) 03 I soit imma gern 04 Die Trivialität 05 Küssen auf´n Mund 06 Im Caféhaus 07 Novembergefühle 08 Unser Zeit 09 A Speckbrot und a Lachsbrot 10 Das Schwein 11 Waun du lochst 12 In meiner Gossn 13 Nochtschottngewächse




Produktionsteam


MUSIK & TEXT & GITARRE & GESANG Raul

AUSSTATTUNG Cornelia Metschitzer

FOTOGRAFIE C.B. Schneider

LICHT & LIVE-TECHNIK Michael Kment, Lisa Ryzy

LABEL & STUDIO frogmountain records

AUFNAHME & MIXING Florian Wöss

MASTERING AlphaMastering, Michael Haider

PRODUKTION Tribüne Linz




Zu den einzelnen Liedern


Das Eröffnungslied „I glaub i wia a Noa“ erzählt von der pubertären Verweigerung der Lebensziele sowie von einem erträumten Leben im Narrentum und wie sich das mit den spießigen Erwartungen der Älteren in Einklang bringen lässt.

Der Song „Das Spiel (Mensch gegen Corona)“ ist eine bitter-satirische Auseinandersetzung mit der aktuellen Bedrohung und wie wenig wacker sich die Menschen gegen Corona in einem bizarren Fußballspiel schlagen, weil sie nicht miteinander gegen die überlegenen „Coronesen“ spielen wollen und können durch ihre sozialen und gesellschaftlichen Unterschiede.

In seiner Ballade „I soit imma gern“ besingt Raul die Bequemlichkeit und wie schwer es ist, aus seinen liebgewonnenen Gewohnheiten auszubrechen. Die Jahre vergehen und wir mit ihnen und niemand weiß, was das Schicksal für einen bereithält, ob es mild oder streng sein wird.

In „Die Trivialität“ wird die eigene Zunft kräftig aufs Korn genommen und davon erzählt, wie unbehaglich es sein kann, die Unterhaltungsmaschinerie bedienen zu müssen. Mit ihren genauen Vorstellungen, was das Publikum hören, sehen oder lesen will vermeintlich.

„Küssen auf`n Mund“ ist ein Liebeslied-Kleinod über die Erforschung der Körper und Seelen Zweier, die sich zusammengefunden haben in Liebe draußen in der Natur.

Nicht so harmonisch geht es „Im Caféhaus“ zu, wo durch eine blöde Verwechslung zwei Liebeswillige sich vom jeweils anderen Part versetzt fühlen und wie das die Wahrnehmung steigern und trüben kann.

„Novembergefühle“ wiederum erzählt von der Sehnsucht nach einem geliebten Menschen, den man verloren hat und den man so gern wieder bei sich haben möchte, was aber leider nur in der Erinnerung mit ganz viel Rotwein möglich ist.

„Unser Zeit“ ist ein trauriges Theaterlied, inspiriert von einem Stück, wo es um die Liebe zweier Männer zu einer Frau geht, die jung starb und wo sich die beiden nun zusammentun, um sie in ihrer gemeinsamen Erinnerung weiterleben zu lassen.

„A Speckbrot und a Lachsbrot“ fällt in die Kategorie Kabarettlied, das auf sehr unterhaltsame Weise von einer sich anbahnenden Liebesbeziehung besagter Jausenbrote erzählt, von ihrer Unterschiedlichkeit, den gegenseitigen Vorurteilen, aber ausgerechnet in dem Augenblick, wo die Missverständnisse ausgeräumt scheinen und sich die zwei Brote näherkommen möchten, werden sie aufgegessen.

„Das Schwein“ ist die schmerzhafte Antithese zu dieser Humoreske und erzählt von dem unglücklichen Dasein eines Mastschweines, das nur zum Schlachten auf die Welt gekommen war und zum Gebären seiner Ferkel, die ihre Mama immerfort fragen, wann denn nun ihr Glück endlich kommen wird.

Die Nummer „Waun du lochst“ ist eine Liebeserklärung an das Lachen, mit dem sich so gut Schmerz und Angst besiegen lassen, wenn man sich einlässt auf das Wunder Mensch und wenn man sich nicht von den Normvorstellungen der Mehrheit beeindrucken lässt.

In dem Lied „In meiner Gossn“ lösen sich Orte und Menschen auf in surrealen poetischen Bildern voller Tiefe und herrlichstem Widersinn, der ebenfalls die abnormen Normen in Frage stellt. Der Refrain benennt auch den Titel des Albums.

Die Schwere der U-Bahn, wie sie durch ihren Schacht fährt, korrespondiert in dem Lied „Nochtschottngewächse“ mit der Schwere des Gemüts eines einsamen Menschen, der das Leben und die Gesichter rund um ihn wie durch eine gläserne Wand wahrnimmt, die ihn trennt von Nähe und Geborgenheit, aber leben tut man doch auch irgendwie gern.





TRIBÜNE LINZ

Theater am Südbahnhofmarkt

Eisenhandstraße 43

4020 Linz

+43 (0)699 11 399 844

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Fotos: Reinhard Winkler, C.B. Schneider (DA REGN IS NU WOAM & I SOIT IMMA GERN)

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