GENESIS

Surreales Zirkustheater mit Livemusik

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© Natali Glisic

Termine

SA 23.04. 19:30

SO 24.04. 17:00

Dauer

1h (keine Pause)

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Zum Gastspiel

Alle Religionen haben ihren eigenen Schöpfungsmythos. Nun hat auch der Dada Zirkus einen. Er reiht sich laut der wichtigsten Theolog*innen schon jetzt unter die zehn plausibelsten Entstehungsgeschichten des Universums.

 

Mit „Genesis“ bringt Dada Zirkus sein drittes surreales Zirkustheaterstück und seine eigene Version der Schöpfungsgeschichte auf die Bühne. Eigens komponierte Livemusik, Akrobatik und Jonglage verschmelzen mit Körpertheater und Puppenspiel zu einem zirzensischen Gesamtkunstwerk; irgendwo zwischen Klamauk und Poesie.

Drei höhere Wesen mit einem Ziel:       
Leben zu schaffen, um sich zu verewigen. Die aberwitzige Grundlage für ein bizarres und clowneskes Unterfangen ist gelegt. Unaufhaltsam stolpern sie von einem Misserfolg in den nächsten und finden dabei ihre eigene Rolle. Doch wenn die Welt sie formt und nicht sie die Welt, was unterscheidet sie dann noch vom Menschen und seinem destruktiven Kampf um Kontrolle? Leben zu geben und Leben zu nehmen sind zwei Seiten derselben Allmachtsfantasie. Nach Hochmut kommt bekanntlich der Fall, aber was kommt danach?

Produktionsteam

REGIE UND DRAMATURGIE Matteo Spiazzi

SPIEL UND ARTISTIK Arno Uhl, André Reitter, Bernhard Zandl

KOMPOSITION UND MUSIK Roxanne Szankovich

LICHT UND TON Stefan Kubalek

PRODUKTIONLEITUNG Arno Uhl

SPRECHERIN Linda Holly, Livia Heiß

OUTSIDE EYE Michael Zandl, Katharina Nelböck-Hochstetter, Sebastian Berger

REQUISITEN UND BÜHNENBILD Bernhard Zandl, Michael Zandl

FOTOGRAFIE Natali Glisic, Marcus Wollmuth

VIDEO Liisa Sadovnik

Video

 

Fotos © Marcus Wollmuth, Michael Traussnigg

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Presse

Eine, die zu den Höhepunkten des Festivals zählte: „Genesis“ der Compagnie Dada Zirkus aus Wien. Eine, die nach 11/2jähriger Entstehungszeit (Regie, Dramaturgie: Matteo Spiazzi) ein schillerndes Tableau auf die Bühne zaubert: kühn gedankliche Konstrukte und ebenso gängige wie ungewöhnliche, offenherzige Emotionen sind es, die sie mit vielfältiger, artistisch gekonnter und häufig mit absurd verfremdeter Brillanz präsentieren. Eingebettet in kongeniale Live Musik (Spiel und Kompositionen: Roxanne Szankovich) und durchwirkt von erläuternden wie aber auch nahezu poetischen sowie tiefsinnigen Texten, die, wie die nonverbalen Darstellungen, einen weiten Bogen zwischen Witz, Faktencheck, Fantasie  und scharfer Analyse spannen. 

Es ist eine sehr eigenständige Form des cirque nouveau feinster Art. die die drei Akteure Arno Uhl, André Reitter und Bernhard Zandl rund um das Thema männlicher Schöpfungs- und Machtsehnsüchte klug und mit einer gehörigen Portion Selbstironie mit ihren Körpern, Puppen und Objekten einprägsam bezaubernd, unterhaltsam und nicht zuletzt berührend umsetzen.

Eveline Koberg, tanz.at

 

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