SA 10.12. 19:30

1h50min (inkl. Pause)

€ 24 - € 14

THOMAS SCHMIDS BESTES STÜCK

Ein Abend aus den Einvernahmeprotokollen

NEU: kurzfristig anberaumt

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© Nikbakhsh & Oppitz

Zum Abend

Nach ihren Programmen „Niemand nennt uns Mizzi!“ und „Wählt uns!“, mit denen sie u.a. im Wiener Rabenhof Theater erfolgreich waren bzw. sind, veranstaltet nun das LiteraturSchiff den neuesten Streich des Duos in der Tribüne Linz.

 

profil-Aufdecker Michael Nikbakhsh und Satiriker Klaus Oppitz lesen aus den Aussagen von Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid und werfen einen grellen Scheinwerfer auf die Hintergründe.

Ein satirischer Abend zwischen Yachten, Wanzen und depperten Kühen. Dazu werden endlich die wirklich existenziellen Fragen gestellt: Was macht man, wenn man gerne Weinbauer wäre, einen das Schicksal aber zum Finanzminister gemacht hat? Inserat oder Peitsche, wie geht man richtig mit Chefredakteuren um? Ist man eigentlich Steuermann, wenn man versucht, Steuerbeamte zu steuern? Muss der Maßanzug zum Luxusauto passen? Und was sagt überhaupt die Mama zu all dem?

 

Die Antworten darauf finden sich in einem 454 Seiten starken Jahrhundertwerk der WKStA.

Satire, Sittenbild oder große griechische Tragödie? Man weiß es nicht.

Biografien

MICHAEL NIKBAKHSH

arbeitet seit 28 Jahren im Journalismus und hat darob nicht die Zuversicht verloren, dass die Welt ein besserer Ort werden kann. Einst Frischlling bei den „Salzburger Nachrichten“, führten ihn die Lehr- und Wanderjahre durch mehrere Redaktionen, ehe er 1999 bei „profil“ andockte. Beide, das Magazin und er, teilen übrigens dasselbe Geburtsjahr, 1970 nämlich, aber das ist nur ein Zufall. Weils in der Wirtschaft oft nicht ganz so supersauber zugeht, hat er sich irgendwann aufs investigative Fach verlegt und pflegt werktags hauptsächlich Umgang mit Menschen, für welche die Unschuldsvermutung gilt. Nikbakhsh erhielt für diese spezielle Form der Sozialarbeit in den vergangenen Jahren mehrere Auszeichnungen, darunter „Österreichs Journalist des Jahres“ (2008) und den „Walther-Rode-Preis für ethischen Enthüllungsjournalismus“ (2012).

KLAUS OPPITZ

Eine Etappe seiner Biographie teilt Klaus Oppitz mit Sebastian Kurz: er hat in jungen Jahren die Bildungsweg-Route geschlossen und sein Studium abgebrochen. Allerdings war es bei Oppitz ein Film-Studium und er wollte nicht Bundeskanzler werden, sondern sich einem seriösen Beruf widmen: der Werbung. Wie Eva Glawischnig wechselte Oppitz aber schließlich die Seiten und begann im Bereich des Glücksspiels zu arbeiten – als Autor und Regisseur für Bühne und Fernsehen, wo er mit viel Glück tatsächlich Arbeit fand.

 

Klaus Oppitz schreibt, zusammen mit Robert Palfrader und Rudi Roubinek, die ORF-Satire „Wir sind Kaiser“. Oppitz ist außerdem Autor der satirisch-dystopischen Romane „Auswandertag“ und „Landuntergang“ (Residenz Verlag), die angeblich noch amüsanter zu lesen sind als Christian Kerns „Plan A“.

 

 „Auswandertag“ war ein Jahr nach seinem Erscheinen als Bühnenadaption im Landestheater Salzburg zu sehen und Gegenstand der literaturwissenschaftlichen Abhandlung „Umgekehrte Vorzeichen. Flucht und Flüchtlinge in Klaus Oppitz´ Auswandertag“ (Verlag Vandenhoeck & Ruprecht).

 

2017 erschien Oppitz´ politische Zitatesammlung „Lösungen sind nicht die Antwort“.

Seit 2014 ist Klaus Oppitz mit seinen Satiren auch auf der Bühne zu erleben. Damit ist er deutlich langsamer als Heinz-Christian Strache, der mit seinen Satiren bereits seit 2005 im Rampenlicht steht.